Autoren

Henning Eichberg

Henning Eichberg (1942 – 2017), Kultursoziologe und Historiker, der seit 1982 in Dänemark lehrte, war bereits seit den ersten Ausgaben der Zeitschrift wir selbst (Gründung im Jahre 1979) der inspirierende Kopf. Sein intellektuelles Fluktuieren zwischen rechten und linken Denkströmungen, seine linksnationalistische, ethnopluralistische Kritik am rechten Etatismus und seine radikale ökologische Orientierung wurden für uns programmatisch wegweisend, jedoch nie zu Dogmen. Mit den Büchern „Nationale Identität“ (1978), „Abkoppelung“ (1987) und „Die Geschichte macht Sprünge“ (1996) griff er in die Bewußtmachung der deutschen Frage ein.

Zahlreiche Aufsätze, die Henning Eichberg unserer Zeitschrift schon vor Jahren zur Verfügung gestellt hatte, sind noch unveröffentlicht. Auf unserer Internetseite möchten wir diese, soweit sie noch von aktueller Bedeutung sind, unseren Lesern vorstellen. Wir erhoffen uns kontroverse Diskussionen.


Irenäus Eibl-Eibesfeldt

geboren am 15.06.1928 in Wien, ehemaliger Leiter der Forschungsstelle für Humanethologie in der Max-Planck-Gesellschaft (bis Juni 1996), später Prof. Emeritus am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie, Humanethologie sowie Leiter des Humanethologischen Filmarchivs; apl. Prof. für Zoologie an der Universität München; Direktor des Ludwig-Boltzmann-Institutes für Stadtethologie in Wien. Eibl-Eibesfeldt war seit 1950 verheiratet und hatte zwei Kinder. Prof. Eibl-Eibesfeldt ist am 2. Juni 2018 verstorben.


Siegfried Bublies

Siegfried Bublies, Verleger, geboren 1956, Gründer der Zeitschrift wir selbst im Jahre 1979, Inhaber des Bublies Verlages und des Lindenbaum Verlages. Die Printausgabe der wir selbst (Zeitschrift für nationale Identität) wurde 2002 eingestellt und 2019 als Internet-Zeitschrift wiederbelebt.


Dr. Bodo Scheurig

Dr. Bodo Scheurig (1928 – 2008), studierte nach sowjetischer Kriegsgefangenschaft Neuere Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und an der Columbia University, New York. Zahlreiche zeitgeschichtliche Veröffentlichungen, u.a. Standardwerke über Ewald von Kleist-Schmenzin (Neuauflage in Kürze im Lindenbaum Verlag), Henning von Tresckow und Generaloberst Alfred Jodl (Alfred Jodl. Gehorsam und Verhängnis. Biographie im Bublies Verlag).


Dr. Christian Böttger

Christian Böttger, geb. 1954, Facharbeiterausbildung als Gärtner für Zierpflanzenbau mit Abitur 1974, studierte von 1983-1988 Ethnographie, deutsche Geschichte und Volkskunde an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach arbeitete er bis Ende 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wissenschaftsbereich Kulturgeschichte/Volkskunde am Zentralinstitut für Geschichte (Akademie der Wissenschaften der DDR) an einem Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Kulturgeschichte sozialer Reformbewegungen in Deutschland um 1900. Ende 1993 promovierte er an der Humboldt-Universität zum doctor philosophiae. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lexikonprojekten beschäftigt.


Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof

Gerd Schultze-Rhonhof wurde am 26. Mai 1939 in Weimar geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums und Abitur in Bonn trat er 1959 in die Streitkräfte ein und wurde zum Panzeroffizier ausgebildet. Als letzte Dienstaufgaben leitete Generalmajor Schultze-Rhonhof die erste „Partnership for Peace“-Übung der NATO in Ungarn. Schultze-Rhonhof schied 1996 auf eigenen Antrag aus der Bundeswehr aus, weil er die Mitverantwortung für die Folgen einer unangemessenen Verkürzung der Wehrdienstdauer auf 10 Monate nicht mittragen wollte. Seitdem hat er 1997 das Buch „Wozu noch tapfer sein?“ , 2003 das Buch „1939, Der Krieg, der viele Väter hatte“ und 2008 das Buch „Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939″ und weitere Buch- und Zeitungsbeiträge geschrieben.

Gerd Schultze-Rhonhof ist verheiratet, hat drei verheiratete Töchter und neun Enkelinnen und Enkel, und er lebt in Haldensleben bei Magdeburg.


Rolf Stolz

Der Publizist, Photograph und Diplom-Psychologe Rolf Stolz war seit 1967 im SDS aktiv. Seit 1979 gehörte er zur Bundesprogrammkommission der GRÜNEN und bis 1981 zu deren Bundesvorstand. Er ist weiterhin (dissidentisches) Mitglied dieser Partei. Von 1984 bis 1990 war er Sprecher des Initiativkreises „Linke Deutschlanddiskussion“, von 1990 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des „Friedenskomitees 2000 für Entmilitarisierung, Truppenabzug und Selbstbestimmung“. Rolf Stolz ist heute Autor u.a. der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und der Zeitschrift „COMPACT“.


Manfred Kleine-Hartlage

Manfred Kleine-Hartlage ist Jahrgang 1966, Diplom-Sozialwissenschaftler in der Fachrichtung Politische Wissenschaft und bekannt als konservativer Islam- und Globalismuskritiker. Er betreibt einen politischen Blog: Korrektheiten und schreibt für Sezession im Netz und die Druckausgabe der Sezession. Im Juli 2013 ist Kleine-Hartlages grundsätzliche Auseinandersetzung mit den ideologischen Grundlagen des liberalen Systems in der Reihe Antaios Thema erschienen: Die liberale Gesellschaft und ihr Ende. Über den Selbstmord eines Systems (vergriffen). Bei Antaios publizierte Kleine-Hartlage außerdem „Neue Weltordnung“. Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie? (reihe kaplaken, Bd. 30) sowie Warum ich kein Linker mehr bin (reihe kaplaken, Bd. 33).


Sigmar Faust

Siegmar Faust, geboren 1944, studierte Kunsterziehung und Geschichte in Leipzig. Seit Ende der 1980er Jahre ist Faust Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), heute als Kuratoriums-Mitglied. Von 1987 bis 1990 war er Chefredakteur der von der IGFM herausgegebenen Zeitschrift „DDR heute“ sowie Mitherausgeber der Zeitschrift des Brüsewitz-Zentrums, „Christen drüben“. Faust war zeitweise Geschäftsführer des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V. und arbeitete dort auch als Besucherreferent, ebenso in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Er ist aus dem Vorstand des Menschenrechtszentrums ausgetreten und gehört nur noch der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft an.


Werner Olles

Werner Olles, Jahrgang 1942, war bis Anfang der 1980er Jahre in verschiedenen Organisationen der Neuen Linken (SDS, Rote Panther, Jusos) politisch aktiv. Nach grundsätzlichen Differenzen mit der Linken Konversion zum Konservativismus und traditionalistischen Katholizismus sowie rege publizistische Tätigkeit in Zeitungen und Zeitschriften dieses Spektrums. Bis zu seiner Pensionierung Angestellter in der Bibliothek einer Fachhochschule, seither freier Publizist.


Herbert Ammon

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. Bis 2003 lehrte er als Dozent für Geschichte und Soziologie am Studienkolleg für ausländische Studierende der Freien Universität Berlin. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen deutsche und amerikanische Geschichte, Ideengeschichte sowie politische Philosophie.


Klaus Kunze

Klaus Kunze, seit 1984 selbständiger Rechtsanwalt in Uslar, von 1970-71 Herausgeber eines Science-Fiction-Fanmagazins, von 1977 bis 1979 Korrespondent der Zeitung student in Köln, seit 1978 diverse Beiträge in genealogischen und heimatkundlichen Fachzeitschriften, seit 1989 Beiträge für politische Zeitschriften wie die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek wurde 1959 in Leipzig geboren und lebt heute im Stolpener Land. Im ersten Leben Rockmusiker, betreibt er im 30. Jahr das Historica Antiquariat im Dresdner Barockviertel und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen sächsischer Geschichte und Kultur.


Günther Nenning

Dr. Dr. Günther Nenning (1921-2006) war Journalist, Autor, Fernsehmoderator (Club 2) und Religionswissenschaftler. Er galt als „wendiger, intellektueller Vor- und Querdenker der Alpenrepublik“, als „Wahrheitssucher im Kostüm des Anarchisten“. Als Sozialist und Mentor der GRÜNEN während der Gründungsphase in Österreich engagierte er sich gegen das AKW Zwentdorf und wurde schließlich aus der SPÖ geworfen. Er bezeichnete sich selbst als „kulturdeutsch“ und „östereichischnational“. In „Grenzenlos deutsch“ und „Die Nation kommt wieder“ nahm Nenning zur nationalen Frage Stellung.


Florian Sander

Florian Sander, M. A., hatte zunächst einen nebenamtlichen Lehrauftrag (2013-2015), danach eine hauptamtliche Dozentur (2016-2019) an einer Fachhochschule inne, lehrte dort Sozialpsychologie, Soziologie und Politikwissenschaft und arbeitete auch als Verhaltenstrainer. Er ist aktuell Doktorand an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS), Universität Bielefeld.
Von 2009 bis 2014 war er Mitglied des Rates der Stadt Bielefeld. Seit 2018 betätigt er sich als Mitglied der Landesprogrammkommission und des Landesfachausschusses Außen- und Sicherheitspolitik der AfD NRW sowie als Leiter des Arbeitskreises Kommunalpolitik der AfD Bielefeld, deren stellvertretender Kreissprecher er seit 2019 ist. Er war Autor für den Blog Le Bohémien (2010-2017), für das Online-Magazin Rubikon (2017-2018) und für die Linke Zeitung (2017-2018) und schreibt seit 2018 für das Kultur- und Lifestyle-Magazin Arcadi sowie seit 2019 auch für den Blog des Jungeuropa-Verlags, für die rechtsintellektuelle, vom Institut für Staatspolitik (IfS) herausgegebene Zeitschrift Sezession und für das Zentralorgan des Bundes Deutscher Unitarier e. V., Glauben und Wirken.


Markus Klein

Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaften; Dr. phil. (Thema: Ernst von Salomon); Nachdiplomstudium Marketing & Betriebswirtschaft. Nach diversen Berufsstationen heute tätig als international tätiger Business Developer und Innovationsberater im Bereich Rohstoffe.


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