Völker und Regionen

»Die Theorie des Volkes ist Teil einer Philosophie des Unterschieds. Volk bezeichnet das Unübersetzbare zwischen den Sprachen, zwischen den Menschen. Wer von den Völkern nicht reden will, sollte von ‚dem Menschen‘ schweigen.«

Henning Eichberg

Die Zeitschrift wir selbst fühlt sich der ethnopluralistischen Grundeinsicht verpflichtet, daß Völker als geschichtlich gewachsene Sprach-, Kultur- und Abstammungsgemeinschaften die Menschen in besonderer Weise zu Solidarität befähigen und sie zu politischen Einheiten streben lassen (Katalonien, Schottland, Südtirol, Kurdistan). Im Idealfall politisieren und formieren sich ethnische Identitäten zu Nationalstaaten.

Die Vielfalt der Völker dieser Erde bedeutet nicht nur einen enormen kulturellen Reichtum, den wir für erhaltenswert halten, sondern zugleich auch den besten Schutz gegen Anmaßungen universalistischer Ideologien mit imperialistischen Machtansprüchen. Wir lassen uns von dem Gedanken leiten, daß jedes Volk einzigartig und alle Völker gleichwertig sind. Somit lehnen wir jede Form der ethnischen Hierarchisierung ab.

In der Schlacht am Little Bighorn wurde am 25. Juni 1876 die von George Armstrong Custer befehligte 7. Kavallerie aufgerieben. Die Lithographie aus dem Jahre 1876 imaginiert Custers letzte Stellung.
In der Schlacht am Little Bighorn wurde am 25. Juni 1876 die von George Armstrong Custer befehligte 7. Kavallerie aufgerieben. Die Lithographie aus dem Jahre 1876 imaginiert Custers letzte Stellung.

Beiträge:

  1. Günther Nenning: Paradies als Heimat, Heimat als Paradies
  2. Henning Eichberg: Wer von den Völkern nicht reden will, soll von den Menschen schweigen
  3. Dr. Christian Böttger: Die russische Ethnos-Theorie. Kultur versus Ethnos
  4. Henning Eichberg: Theodor Lessing
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