Zeitschriftenkritik: CATO – das Magazin für neue Sachlichkeit

von Werner Olles

Zeitschriftenkritik: CATO – das Magazin für neue Sachlichkeit

Eine „fatale moralische Selbsterhöhung“ sieht CATO-Chefredakteur Ingo Langner in den jüngsten westdeutschen „Demonstrationen gegen rechts“ einen Neuaufguß von Schröders peinlichem „Aufstand der Anständigen“, der allerdings schnell zusammenbrach, als sich herausstellte, daß die damaligen Täter Mohammedaner und keine deutschen „Nazis“ waren. Inzwischen scheint es jedoch eine gewisse kognitive Dissonanz zu geben, die es einem nicht unbeträchtlichen Teil der Bürger unmöglich macht, die Wahrheit zu erkennen und ihr ins Auge zu sehen. Man kann dies ruhigen Gewissens als Gehirnwäsche durch die herrschenden Politiker und die ihnen ergebenen Massenmedien bezeichnen, die jedoch wegen ihrer aktuellen politischen Relevanz – mögliches AfD-Verbot, Entzug der bürgerlichen Ehrenrechte für bestimmte unliebsame oppositionelle Politiker, geplante Überwachung der Konten hinsichtlich Spenden an „verdächtige“ Gruppen und Parteien etc. –, in höchstem Maße beunruhigend und gefährlich ist.

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US-Moderator Carlson interviewt Putin in Moskau: Was wird nun mit dem Krieg?

von Rocco Burggraf

US-Moderator Carlson interviewt Putin in Moskau: Was wird nun mit dem Krieg?

Da fährt ein „umstrittener“ weil „Trumpnaher“ Journalist nach Moskau und interviewt den Leibhaftigen. Zwei Stunden lang. Ein ziemliches Ding. Da ich mich seit geraumer Zeit nicht mehr mit den Surrogaten öffentlich-rechtlicher Einordner zufrieden gebe, habe ich jetzt die 31 Seiten lange Mitschrift des Interviews sorgfältig gelesen und durchaus Mitteilenswertes gefunden.

Bevor hier wieder Totschlagvorwürfe des Putinistentums und Hereinfallens auf einen Potentaten oder die des Antiamerikanismus losbrechen, schicke ich voraus, dass ich nach wie vor weder Putins Einmarsch billige noch den Machenschaften der Amerikaner blind vertraue. Ich gebe hier erstmal zusammenfassend (und mit gebotener Vorsicht kommentierend) wieder, was Putin gesagt hat. Seine Antworten bezeichnet Carlson nach einigem Zögern als „aufrichtig“ erscheinend.

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Das Grundrechtssystem des Grundgesetzes funktioniert nicht mehr

von Dr. Ulrich Vosgerau

Das Grundrechtssystem des Grundgesetzes funktioniert nicht mehr

Das Grundrechts-System des Grundgesetzes funktioniert nicht mehr. Dies kann man eigentlich kaum anders sehen. Natürlich „gilt“ es noch, aber seine sachlichen und gedanklichen Voraussetzungen sind teilweise weggefallen. Letztlich ist dies – wie fast alles, was wir nun im Übergang zur Postdemokratie erleben – eine Demonstration des Satzes von Böckenförde, nach dem der liberale Verfassungsstaat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht schaffen kann – fallen diese mentalitätsmäßig weg, nützen noch so sorgfältig formulierte Verfassungstexte leider nichts mehr. Ausgangspunkt ist dabei der Gedanke, daß sich „Correctiv“, also eine hochaktivistische Aktivistenplattform, die die politische Opposition in Deutschland bekämpft, in unserem Hamburger Gerichtsverfahren (Anmerkung der wir selbst-Redaktion: Zur Zeit gibt es sowohl straf- als auch presserechtliche Verfahren (Abmahnungen) gegen die „Correktiv“-Darstellungen zum Potsdamer Treffen einiger Privatpersonen) kein bißchen weniger auf die Grundrechte wie Meinungs-, Presse und Kunstfreiheit (gerade besonders grobe Verleumdungen bezeichnet man am besten als „Kunst“) berufen kann, als würden wir den SPIEGEL Rudolf Augsteins oder die Schülerzeitung verklagen. Grundrechtsdogmatisch spielt es rein gar keine Rolle, daß sie weder der SPIEGEL aus Augsteins besten Tagen noch die Schülerzeitung sind, sondern teils vom Staat, teils offenbar von transatlantischen Milliardären finanziert werden, die aus nicht ganz klaren Gründen ein starkes Interesse daran haben müssen (jedenfalls sehr viel Geld dafür auszugeben bereit sind), in Deutschland eine bestimmte politische Agenda durchzusetzen oder jedenfalls zu befördern – Hauptrichtung immer: Deindustrialisierung und multikulturelle Gesellschaft bzw. ungesteuerte Masseneinwanderung.

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Die totalitäre Demokratie

von Klaus Kunze

Die totalitäre Demokratie

Die Begriffsverwirrten

Begriffsverwirrte marschieren massenhaft in großen Städten auf. Sie wähnen, für „die Demokratie“ einzutreten, die Guten. Mangelnde politische Schulbildung und pausenlos eingehämmerte Schlagworte haben in ihren Köpfen ein Chaos sondergleichen angerichtet.

Weil sich eine Handvoll AfD-Mitglieder einen Vortrag angehört hatten, in dem – so die inzwischen nachgewiesene Propagandalüge – „massenhafte Deportation“ von Ausländern gefordert worden sein soll, demonstriert die Volksfront von links „gegen Rechts“, namentlich gegen die AfD: „für Demokratie!“

Oh diese Ahnungslosen! Niemand hat sie gelehrt, was Demokratie überhaupt bedeutet und welches ihre Merkmale sind. Das Demokratieprinzip ist eines der Strukturmerkmale des Grundgesetzes, aber nicht das einzige. Ein weiteres ist das Rechtsstaatsprinzip. Ohne Rechtsstaat kann eine reine Demokratie totalitär werden.

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Zum Exitus der deutschen Demokratie – eine Leichenfeldbetrachtung

von Thor Kunkel

Zum Exitus der deutschen Demokratie – eine Leichenfeldbetrachtung

Manche Dinge lassen sich nicht ungeschehen machen. Fassungslos steht man vor dem Schaden, der angerichtet ist und stellt fest, die rotgrünen Totengräber der Demokratie haben ganze Arbeit geleistet. Ja, sie hat sich erledigt, – die gute alte, deutsche Demokratie. Wird nie mehr auferstehen, denn dergleichen gibt es nur in Märchen. Mag sein, dass sie auch 80 Jahre nach dem Ende des II. Weltkriegs nichts weiter war als ein zartes Pflänzchen, doch dieses schmähliche Ende – Klappe zu, Affe tot! – hat sie gewiss nicht verdient.

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Argentiniens Präsident Milei auf dem WEF-Forum in Davos: ein Rundumschlag gegen die woke Agenda der Globalisten

von Klaus Kunze

Argentiniens Präsident Milei auf dem WEF-Forum in Davos: ein Rundumschlag gegen die woke Agenda der Globalisten.

Warum die globalistische Szene aufjault

Als die Argentinier Ende 2023 den Libertären Javier Milei zum neuen Präsidenten wählte, jaulte der linke Solidaritätschor international auf: Schluß mit sozialistischer Propaganda auf Kosten der Steuerzahler. Die linke Böll-Stiftung legte instinktsicher den Finger in die finanzielle Wunde ihrer Genossen:

Gleiches gilt für die zahlreichen sozialen Bewegungen und Organisationen der selbstbewußten und starken argentinischen Zivilgesellschaft. Auch wenn bislang noch keine konkreten Ansagen zu vernehmen waren, scheint einerseits klar, daß die Finanzierung politisch nicht genehmer Positionen oder Organisationen, gerade in der Erinnerungs- und Menschenrechtspolitik, radikal zurück oder auf null gefahren wird.

MICHAEL ÁLVAREZ KALVERKAMPARGENTINIEN: RECHTSLIBERTÄRER JAVIER MILEI IST NEUER PRÄSIDENT, 22.11.2023, HEINRICH BÖLL-STIFTUNG.

Mit „Zivilgesellschaft“ meinen Genossen immer nur sich selbst, als sei Milei nicht zivil, sondern Chef einer Militärjunta. Er hat den Fehdehandschuh aufgenommen und den versammelten Weltwirtschaftsmagnaten und ihren politischen Schoßtieren vor die Füße geworfen. „Young global leaders“ passen ihre Staaten peu a peu an die Agenda des globalen Kapitals an. Verbale Streicheleinheiten von George Soros, Black Rock und Konsorten sind ihnen dafür ebenso sicher wie fette Pfründe, wenn sie einmal ausgedient haben werden.

Dabei erscheint manchem Beobachter unübersichtlich, wenn nicht widersprüchlich, wie er den globalistischen WEF-Zirkus und seine Geldherren einzuschätzen hat: Begriffe wie Milliardärssozialismus geistern durch den Raum, „Meinungskollektivierung nach Gutmenschenart“ kritisieren andere, während jedenfalls der ökonomische Nutzen stests zugunsten der Gut-Herren selbst zu Buche schlägt. Sie wissen die globalen Geldströme zu leiten und zu lenken, am Ende auf ihre persönlichen Konten.

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Die »Demokratieretter« wollen Björn Höcke die Grundrechte entziehen

von Mirjam Lübke

Die »Demokratieretter« wollen Björn Höcke die Grundrechte entziehen

Björn Höcke, obwohl oft verteufelt, riecht keinesfalls nach Schwefel, sondern duftet allenfalls ein wenig nach Zitronengras. Nach einer gehörigen Portion Wählerverachtung und Angstschweiß riecht hingegen der Aufruf eines Düsseldorfers, der dem Thüringer Fraktionsvorsitzenden per Petition die Grundrechte aberkennen lassen will. Vor allem um das aktive und passive Wahlrecht geht es dabei, denn die Thüringer AfD steht in der Wählergunst sehr gut da und hat die etablierten Parteien längst an Zustimmung überrundet. Einen Zufall kann man das kaum nennen, denn seitdem der Wähler den einstmals so geliebten Grünen und der ehemaligen Arbeiterpartei SPD ihre Gunst entzogen haben, werden Stimmen laut, dass dem Bundesbürger an der Wahlurne nicht mehr zu trauen sei. Anstatt nun die Schuld für diesen Liebesentzug in der aktuellen Politik zu suchen, welche konsequent alle Krisen aussitzt, wächst die Panik vor jenen, die etwas anders machen wollen. Im medialen Neusprech nennt man so etwas nicht mehr einen »Wechsel der Richtlinien«, sondern greift tief in die Kiste des Angstvokabulars: Eine »Abschaffung des demokratischen Systems« sei geplant, oder gar ein »gewaltsamer Umsturz«. Bekanntlich sind die Unheilspropheten hierbei auf Unterstellungen und Vermutungen angewiesen oder schließen von sich auf andere: Der Anglizismus »System Change«, wie er von diversen Umweltaktivisten verwendet wird, hört sich doch gleich viel harmloser an und wird medial bejubelt.

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Vor dem Bürgerkrieg – die Unvereinbarkeit des Grundsätzlichen

von Julian Islinger

Vor dem Bürgerkrieg – die Unvereinbarkeit des Grundsätzlichen

Die Gleichzeitigkeit des Demonstrationsgeschehens nimmt bereits den Bürgerkrieg vorweg. Die Bauern und das schaffende Gewerbe demonstrieren gegen die Regierung, die Regierung demonstriert an der Seite ihrer urbanen Restwähler und Profiteure des Ancien Regimes (Staatskirche, Medienapparat, Gewerkschaften, Links-NGOs) gegen die Opposition.

Beide Seiten des Protestgeschehens sind mehrheitlich getragen von weißen Biodeutschen, im deutlichen, sich auch optisch zeigenden Gegensatz zu den Hamas-Demonstrationen 2023. Auch daran zeigt sich, wie grundsätzlich die Debatte geworden ist. Es ist eine deutsch-deutsche, eine innerdeutsche Auseinandersetzung. Immer deutlicher tritt so zutage, was Apologeten der „Mitte“ lange nicht wahrhaben wollten.

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Der Reinhardswald: die Märchenwälder der Gebrüder Grimm werden der Energiewende geopfert

von Gerald Haertel

Der Reinhardswald: die Märchenwälder der Gebrüder Grimm werden der Energiewende geopfert

Der REINHARDSWALD, eines der wertvollsten Waldgebiete Deutschlands im Weserbergland, wird der „Energiewende“ geopfert. Da ich meine Kindheit dort im nahen Hann.Münden verbracht habe und immer noch oft zum Wandern und Radfahren an die Weser reise, tut mir dieser Frevel besonders weh.

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Sterbende Völker hinterlassen keine Mythen!

von Klaus Kunze

Sterbende Völker hinterlassen keine Mythen!

Sag mir, wo die Mythen sind, wo sind sie geblieben, was ist geschehn?

Der Verlust der Kindheit ist unwiederbringlich. Nicht mehr umkehrbar ist auch die Aufklärung über alles Geheimnisvolle, Verborgene, Mythische: Es existiert nur im Kopf.

Glänzende, kugelrunde Kinderaugen vor dem brennenden Weihnachtsbaum, das gruselnde Frohlocken, wenn die böse Hexe im Ofen landet, Zauber der Kindheit – wohin seid ihr entschwunden?

Mit dem Erwachsenwerden beginnt, bei den meisten Menschen mit IQ über 100, das kritische Denken. Zweifelndes Selbst-Denken ist eine Angewohnheit, die man dann niemals mehr ablegen kann. Der Verlust des Märchenhaften besitzt eine individuell-emotionale und eine hochpolitische Dimension. Diese besteht darin, daß der Mythos Kollektive zusammenhalten kann. Er stiftet Identität. Er vermag Menschen sogar in aussichtsloser Lage Kraft zu geben und in Nibelungentreue zusammenzuschweißen. Negative Mythen von seiner eigenen Verworfenheit aber können ein Volk neurotisieren.

„Der alte Barbarossa, der Kaiser Friederich, im unterirdschen Schlosse hält er verzaubert sich.” Friedrich Rückerts Gedicht aus dem Jahr 1817 hat mit Sicherheit zur Bekanntheit der Barbarossasage beigetragen. In der Barbarossahöhle im Kyffhäusergebirge soll Kaiser Friedrich I. noch heute schlafen und auf die Einigung Deutschlands warten.
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