Was da im Weißen Haus zwischen Trump und Selenskyj ablief, mag spektakulär anmuten. Spektakulär war aber lediglich, dass die Öffentlichkeit diesmal ungefiltert an Politik teilnehmen durfte. Was zum Vorschein kam, läßt die stocksteifen Etikettenschwindler in Europa erneut dastehen wie Amateure. Ihr ewiges Märchen von Gut hier und Böse da erweist sich als lächerliche Sandkastenspielerei. Und natürlich wird in ihrer Schockstarre über die Offenbarung des Wesens von Politik auch die völlige Überforderung Europas in geostrategischen Fragen deutlich.
In den entsetzten Kommentaren der europäischen „Einordner“ ist nun von allem Möglichen die Rede, übersehen wird aber der Hohlraum, der sich noch unter dem von Trump aufgerissenen doppelten Boden befindet. Dort liegt aber der Hund begraben. Europa mit den Deutschen an erster Stelle täte so langsam gut daran, die Schlachtaufstellung endlich aus der eigenen Perspektive zu analysieren. Nur – die begriffsstutzigen Mündel kommen einfach nicht in die Pubertät. Die Lage ist – wie so oft – weder besonders komplex noch undurchschaubar oder gar untersuchungsbedürftig, sondern völlig offensichtlich. Das meiste liegt auf der Hand, man darf also Eins und Eins zusammenzählen.
Das Trump-Selensky-Meeting im Oval Office des Weißen Hauses
Man muss sich unbedingt die gesamten fast 50 Minuten des Pressetermins im Oval Office reinziehen. Selenskyj wirbt ausführlich für das Narrativ, das auch die europäischen Regierungen/Medien seit langem verinnerlicht haben: Die Ukraine ist die vorderste Verteidigungslinie der europäischen Zivilisation; wenn sie im Krieg gegen Russland nicht siegt, ergießt sich die russische Flut Richtung Westen bis zur Oder, zur Elbe, zum Rhein, zum Ärmelkanal.
Trump hält dagegen: Wenn sein Deal steht und die Amerikaner Equity an den ukrainischen Vorkommen von Seltenerdmetallen halten, wird seine Autorität hinreichen, den Kreml von einer Wiederaufnahme des Krieges abzuhalten.
Der Artikel von Jan Fleischhauer ist ein Paradebeispiel für ideologisch geprägte Desinformation, die mit verzerrten Darstellungen, haltlosen Unterstellungen und antiamerikanischer Rhetorik arbeitet. Die grundlegende Prämisse des Artikels – dass die USA unter Donald Trump ein „Schurkenstaat“ seien, der durch Erpressung und Einschüchterung agiert – basiert nicht auf Tatsachen, sondern auf politisch motivierter Stimmungsmache. Eine sachliche Analyse, insbesondere unter Berücksichtigung der Rede von JD Vance, führt zu einem ganz anderen Bild.
1. Falsche Analogien und diffamierende Vergleiche
Fleischhauer bemüht sich, Donald Trump mit einer Mafiafigur oder einem „Straßenschläger“ gleichzusetzen. Dabei ignoriert er, dass Trumps Politik von wirtschaftlichem Pragmatismus, einer klaren „America First“-Doktrin und dem Bestreben, nationale Interessen zu verteidigen, geprägt ist. Die Politik der Trump-Administration – inklusive einer Neujustierung internationaler Verpflichtungen – ist keineswegs Ausdruck von Willkür oder Kriminalität, sondern eine Rückbesinnung auf nationale Souveränität und strategische Interessen.
2. USA als „Schurkenstaat“? – Ein ideologisches Framing
Die Behauptung, die USA unter Trump seien ein „Schurkenstaat“, ist nicht nur falsch, sondern offenbart eine tiefsitzende ideologische Befangenheit. Ein Blick auf die Realpolitik zeigt, dass die Trump-Administration internationale Vereinbarungen und Sicherheitsfragen pragmatisch behandelt hat. JD Vance betont in seiner Rede, dass es nicht die Aufgabe der USA ist, sich in endlose Kriege zu verstricken oder Europa unkritisch als finanziellen und militärischen Protektor zu dienen. Stattdessen fordert er mehr Eigenverantwortung von den europäischen Partnern – eine Haltung, die keineswegs als Erpressung, sondern als gesunde geopolitische Neuausrichtung zu interpretieren ist.
3. Die Ukraine-Behauptungen – ein verzerrtes Narrativ
Fleischhauer suggeriert, dass die Trump-Administration Selenskyj „die Waffe an den Kopf gesetzt“ habe, um Bodenschätze und seltene Erden zu sichern. Diese Behauptung ist unbelegt und dient lediglich der Skandalisierung. In Wahrheit hat Trump in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass die USA kein Interesse daran haben, blindlings in fremde Konflikte verwickelt zu werden. Seine „America First“-Strategie bedeutet, dass wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen der USA an erster Stelle stehen – eine Haltung, die in der Realpolitik weder neu noch verwerflich ist.
4. Europa als Opfer? – Eine realitätsferne Selbstinszenierung
Die europäische Selbstwahrnehmung als Opfer einer angeblich rücksichtslosen US-Politik ist ein Narrativ, das sich aus politischer Bequemlichkeit speist. Fleischhauer verkennt, dass es nicht das Recht Europas ist, unentgeltlich von der militärischen und wirtschaftlichen Schutzmacht USA zu profitieren. JD Vance argumentiert zu Recht, dass die USA keine „ewige Versicherungspolice“ für Europa sind und europäische Staaten selbst Verantwortung für ihre Verteidigung übernehmen müssen.
5. Handels- und Zollpolitik: Klare Interessenvertretung statt „Drangsalierung“
Die mögliche Erhebung von Strafzöllen durch Trump wird in Fleischhauers Artikel als wirtschaftliche Schikane dargestellt. In Wahrheit handelt es sich um eine Strategie zur Korrektur langjähriger Handelsungleichgewichte. Europa hat durch protektionistische Maßnahmen und regulatorische Hürden den Handel mit den USA seit Jahren erschwert. Eine Neuverhandlung dieser Bedingungen ist keine „Drangsalierung“, sondern ein legitimes wirtschaftspolitisches Anliegen.
Schlussfolgerung: Ein einseitiges und manipulatives Narrativ
Fleischhauers Artikel ist eine bewusste Verzerrung der Realität, die sich populistischer Rhetorik bedient, um Angst vor einer zweiten Amtszeit Donald Trumps zu schüren. Die Rede von JD Vance macht hingegen deutlich, dass eine Trump-Administration keineswegs willkürlich handelt, sondern strategische Entscheidungen auf Grundlage nationaler Interessen trifft. Europa ist nicht Opfer, sondern hat es selbst in der Hand, sich unabhängiger und souveräner aufzustellen. Die USA sind unter Trump kein „Schurkenstaat“, sondern ein Land, das seine Prioritäten neu ordnet – eine Haltung, die auch Europa zur Selbstreflexion anregen sollte.
Es ist bezeichnend, dass Fleischhauer, der sich einst als „Konservativer“ inszenierte, nun in das alte Muster pseudokonservativer Entrüstung verfällt – ein Muster, das von vielen opportunistischen Meinungsmachern bedient wird, die sich dem Mainstream anpassen, wenn es opportun erscheint. Sein früheres Image als „konservativer Rebell“ beim Spiegel weicht in diesem Artikel einem erschreckend anbiedernden Narrativ, das sich kaum noch von den Alarmismus-Reflexen des linksliberalen Establishments unterscheidet.
So sieht man es in Österreich: Unsere Lieblingsnachbarn wählen am Sonntag einen neuen Bundestag
„Wenn Deutschland Schnupfen hat, hat Österreich eine Lungenentzündung.“ Wer kennt ihn nicht, diesen einfachen und doch klaren Spruch? Eine Weisheit, vor deren Inhalt man mehr Respekt haben sollte, beschreibt sie doch in einfachen Worten das ökonomische Abhängigkeitsverhältnis, das unsere Staaten verbindet. Und ein den Tatsachen entsprechender Umstand, der es uns in Österreich geradezu vorschreibt, sich intensiv mit unseren Lieblingsnachbarn und deren politischer Architektur zu beschäftigen. Deutschland hat dank grüner Wirtschaftspolitik den Schnupfen überwunden und bewegt sich im Sauseschritt selbst schon in Richtung Lungenentzündung. Die deutsche Ampel, SPD-Grüne-FDP, hat diesen Niedergang des stärksten Wirtschaftsmotors im europäischen Raum nicht nur ermöglicht, sondern gezielt gefördert. Angeführt wurde dieses Fehlkonzept einer Bundesregierung von Olaf Scholz, der zuvor vor allem durch skandalöse Verstrickungen in Fälle ausgewachsener (mutmaßlicher) Wirtschaftskriminalität auffiel.
In dichtem Nebel schlugen die alten Feldherren früherer Zeiten nicht gern ihre Schlachten. Sie konnten nämlich den Feind nicht klar erkennen, und die Soldaten schwer von den eigenen Leuten unterscheiden. Hob sich aber der dichte Morgennebel, rissen auf einmal die Wolkenpackungen auf, dann enthüllte die Sonne sofort Freund und Feind.
Wer nur Staatsfernsehen schaut und Zeitungen aus dem SPD-Presseimperium liest, gleicht jenen Soldaten im Nebel. Auch über die alternde Schar der treuen Unionsanhänger kann von ihren alten Wahlgewohnheiten nicht lassen. Wer nicht die neuen Medienangebote des Internets nutzt, glaubt treugläubig den Unionsmatadoren aufs Wort, wenn diese die AfD beschimpfen. Ihnen fehlt einfach die Informationsbasis für jede eigene kritische Beurteilung. Sie gleichen dem gläubigen Katholiken, der sich über die alten germanischen Götter nur aus päpstlichen Enzykliken informiert.
In der Informationsgesellschaft ist die Macht, die Massen mit Informationen zu versorgen oder auch nicht, unmittelbare Voraussetzung für politische Herrschaft. Das weiß Putin, das weiß von der Leyen, das wissen Trump und seine Mitstreiter. So mußte sich der gläubige Katholik James David Vance am 14.2.2025 gleichsam wie der Erzengel Michael fühlen, der im Glorienschein vom Informationshimmel stieg, die Wolkendecke aufriß und den Psalm der Meinungsfreiheit verkündete, der in Artikel 5 des Grundgesetzes steht und zum eisernen Bestand „unserer Werte“ der „westlichen Wertegemeinschaft“ zählt.
Die sich da auf der Sicherheitskonferenz die Strafpredigt anhören mußten, saßen ja wie kleine Schuljungen, denen der Direktor die Leviten liest. Da griente der eine oder andere heimlich seinem Nachbarn zu.
„Sechsjähriger Junge von sächsischen Neonazis im Schwimmbad ertränkt!“ Diese ungeheuerliche Story taucht quasi aus dem Nichts auf, wird in Windeseile von sämtlichen Nachrichtenagenturen über die Welt verteilt. Instinktiv passt alles zusammen, was man von häßlichen Deutschen in den besonders dunklen Landesteilen schon immer geahnt hatte. Bundesweit wird gegen Nazis demonstriert. Es dauert Monate bis bekannt wird: Die ganze Geschichte ist von A-Z frei erfunden. Die Richtigstellung erreicht kaum noch jemanden. Sebnitz trägt sein Stigma bis heute.
Dresden 2015
Der eritreische Flüchtling Khaled Idris Bahray liegt erstochen auf der Straße. Der deutschen Willkommensgemeinschaft ist sofort klar – hier wurde ein fremdenfeindliches, rassistisches Attentat verübt. Sachsen! Schon wieder! Lichterketten ziehen sich durchs Land. Demos gegen Rechts allerorten. Die Redaktionen überbieten sich förmlich mit Expertenanalysen zum undankbaren Ostmenschen. Später erweist sich: Der Täter war ein eritreischer Landsmann. Eine Episode im Drogenmilieu. Die Nachrichtenkarawane ist längst weitergezogen.
Das wüste Gemessere verursacht nur noch Brechreiz. Man kann das hilflose Selbstenthaftungsgestammel der verantwortlichen Politiker von wegen „Wir müssen…!“ und „Meine Gedanken sind bei…“, das ewige „polizeibekannt…nicht aufenthaltsberechtigt…wird untersucht…keine Anzeichen von Terror…in psychiatrischer Behandlung“ einfach nicht mehr hören. Man kann davon ausgehen – irgendwann, irgendwo bricht sich die aufgestaute Empörung Bahn. Und ja, möglicherweise sind dann wieder Unschuldige die Opfer. Ich stelle jedenfalls fest, dass aus der Ohnmacht gegenüber dem Staatsversagen inzwischen ein enormer sozialer Sprengstoff geworden ist. Die Wut gilt jetzt nur noch am Rande den Tätern. Sie richtet sich – sehr zu recht – gegen die immer noch salbadernden Verursacher der gesellschaftlichen Verwüstungen.
Nein, man muss die Gründe jetzt weder suchen noch diskutieren. Sie sind als deutsche Geisterfahrt tausendfach benannt und völlig offensichtlich. Zigtausende, mit umfassender, zu Lasten der Steuerzahler gewährter Alimentation angelockte Soziopathen sind zu zivilisiertem Leben in Deutschland und Europa nicht ansatzweise fähig. Es fehlt ihnen an allem. Der Erfahrung einer friedlichen rechtsbasierten Gesellschaft. Einer Ahnung von Freiheit. Jedwedem Respekt vor dem Anderen. Der Bildung. Dem geistigen Vermögen. Der Selbstkontrolle. Die geringsten Anlässe, ein falscher Blick, ein vermeintliches Anrempeln, die schiere Lust am Metzeln, der Drogenrausch, oft genug eine Mischung daraus, reichen aus … und wieder sind ganze Familien zeitlebens zerstört. Wieder und wieder und wieder. Und dann am nächsten Tag? Exakt das gleiche Spiel!
Es war das Ereignis, auf das alle gewartet haben, und man wurde nicht enttäuscht, es war eine fröhliche und gegenseitig neugierige und ernsthafte Unterhaltung zwischen Alice Weidel und Elon Musk.
Alice Weidel zeigte sich faktensicher und auf Augenhöhe und durfte wohl zum ersten Mal vor großem Publikum, ja einem globalen Publikum, ausreden, ohne ständig von der ideologischen Sprachpolizei unterbrochen zu werden. Zunächst unterhielten sich beide über den Wahnsinn unserer grünen sogenannten Klimapolitik. Elon Musk, der Unternehmer mit Vision und Alice Weidel, die promovierte Ökonomin, waren sich einig darüber, dass selbst rechenschwache Klippschüler sich darüber klar sein müssten, dass man eine Industrienation nicht mit Wind- und Solarenergie betreiben kann und dass es ein Wahnsinn war, im Moment der Energieknappheit die Atomkraft stillzulegen.
Wie sehr hindert es am Regieren, wenn man Politik aus Empörung betreibt? Wie sehr hindert es am Empören, wenn man Politik macht, weil man regieren will? Der Gegensatz, oder sagen wir zumindest: die Dichotomie, von der hier die Rede ist, ist nicht nur auf der Makro-, sondern auch auf der Mikro-Ebene entscheidend, auf der psychischen Ebene. Je öfter man sich fragt, wieso man eigentlich politisch ist, wieso man eigentlich Politik machen will, desto häufiger stößt irgendwann auf diese Frage: Ist man primär gegen etwas und will man lediglich verhindern? Oder möchte man womöglich auch gestalten? Ist man politisch, weil man sich primär empört, aufregt, über jemanden oder etwas ärgert und diese negativen Gefühle in einem wie auch immer gearteten Aktivismus kanalisiert? Hier ist die Grenze zum Toxischen leider öfter überschritten, als viele sich eingestehen wollen. Und leider haben es eben auch jene dauerempörten Charaktere an sich, dass sie – gerade aufgrund dieser Dauerempörung, dieses andauernden, für sich selbst wie fürs Umfeld anstrengenden Aufgeregt-Seins, selbst wohl oft gar nicht mehr reflektieren, wieso sie eigentlich politisch sind. Wer aus Frust Politik macht, merkt oft nicht, dass er dies tut. Und dies macht die Frustrierten für sich und andere mitunter so toxisch.
Was liebe ich doch den Leerlauf zwischen den Jahren…
Was liebe ich doch den Leerlauf zwischen den Jahren… dieses Ausrattern und -schlackern der alten Jahresfilmspule: Film ist gelaufen, alle Szenen im Kasten. Fortsetzung folgt? Ich freue mich für die Leute, die glauben, sie hätten wirklich etwas gesehen, und bedauere all jene, die denken, es gäbe nichts Wichtiges als ihr Image, ihre Arbeit oder ihre ideologische Ausrichtung.