Wirtschaftskollaps oder Klimatod? – Auswege aus einem gefährlichen Dilemma

von Dr. Jens Woitas

Wirtschaftskollaps oder Klimatod? – Auswege aus einem gefährlichen Dilemma

Die Stimmung der systemkritischen Opposition in Deutschland ist in diesen Tagen von einem berechtigten Entsetzen über eine Regierungspolitik geprägt, die angesichts eines vorhersagbaren wirtschaftlichen Zusammenbruchs praktisch nichts unternimmt, um die verhängnisvollen Entwicklungen noch aufzuhalten. Zum ersten Male seit der unmittelbaren Nachkriegszeit wird der kommende Winter zu einer existenziellen Bedrohung. Die Befriedigung des elementar menschlichen Bedürfnisses nach Wärme und Nahrung kann nicht mehr als sichere Erwartung angenommen werden. Selbst wenn an diesen Stellen vielleicht noch Abhilfe geschaffen werden kann, droht trotzdem ein durch Energiemangel erzwungener Stillstand der deutschen Industrie, was gleichbedeutend mit einer dramatischen Wirtschaftskrise wäre, die vielleicht noch jene der frühen 1930er Jahre übertreffen könnte.

Dabei wäre eine politische Lösung dieser Probleme an sich einfach: Man müsste nur einsehen, dass der westliche Wirtschaftskrieg gegen Russland diesem Gegner kaum schadet, der Ukraine wenig nützt, aber stattdessen in Deutschland eine selbstmörderische Wirkung entfaltet. Wladimir Putin muss sich unter solchen Umständen gar nicht um eine Destabilisierung Deutschlands bemühen, denn dies erledigt schon die Bundesregierung selbst. Wenn man in der Lage wäre, sich von der Selbstmord-Strategie zu lösen, wäre auch Raum für den Gedanken, dass man im Ukraine-Konflikt Russland gegenüber keinen Hebel besitzt, der Ukraine gegenüber aber schon. Man könnte die Kiewer Selenskyj-Regierung mit der Verweigerung einer weiteren Aufrüstung der Ukraine immerhin zu Verhandlungen über einen Frieden zwingen, der natürlich keine Kapitulation gegenüber Russland darstellen darf. Mit einer solchen Ukraine-Politik würde man neben der Energiekrise auch eine zweite Bedrohung verbannen, die wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen schwebt, nämlich die Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Konfliktes zum offenen Krieg zwischen Russland und der NATO, bis hin zum Einsatz von Nuklearwaffen. Dieses Albtraumszenario wird leider von Tag zu Tag wahrscheinlicher, vor allem weil in Kiew inzwischen ernsthaft von einer Offensive in Richtung Krim gesprochen wird, an der sich eine Million ukrainische Soldaten mit westlicher Ausrüstung beteiligen sollen. In einer solchen Situation könnte Moskau dem Westen nicht ohne Grund einen Angriffskrieg gegen Russland unterstellen, den auch der – hier unbestrittene – Angriff Russlands auf die Ukraine vom 24. Februar nicht ohne weiteres rechtfertigen würde.

Für die Versteifung unserer Regierung auf eine Politik des ökonomischen und vielleicht auch militärischen Selbstmordes gibt es aus meiner Sicht eine eindeutige Erklärung: Die links-grünen Protagonisten dieser Strategie sehen den Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen fast ausschließlich unter dem Blickwinkel des Umwelt- und Klimaschutzes. In diesem Sinne ist es berechtigt, die Industrie in den Ruin zu zwingen, die Menschen frieren zu lassen und ihnen – durch die Abschaffung einer intensiven Landwirtschaft infolge von Treibstoff- und Düngermangel – am Ende auch noch die Ernährungsgrundlage zu entziehen. Man reduziert ja dabei Treibhausgase und Nitratbelastung und rettet damit den Planeten Erde auf Kosten seiner menschlichen Bewohner. In ähnlicher Weise wurde übrigens auch schon „Corona“ als Mittel zum Zwecke einer radikalen Umwelt- und Klimapolitik missbraucht. In der Anfangsphase der Pandemie sah man Sars-CoV-2 und Covid 19 geradezu als willkommene Gelegenheit an, die Volkswirtschaft gleichsam unter eine Narkose zu setzen, um sie im Zustand des „Lockdown“ unter Verwendung riesiger Mengen an Zentralbankgeld klimagerecht umzubauen. Joe Bidens Wahlkampfmotto von 2020 Build Back Better (sinngemäß: Ein besserer Wiederaufbau nach der Krise) beweist, dass diese Vorstellung alles andere als ein Hirngespinst war und ist. Nachdem der Versuch, „Corona“ als Mittel zu einer großen weltwirtschaftlichen Transformation zu nutzen, weitgehend gescheitert ist, bietet sich heute der Ukraine-Konflikt als Anlass für einen erneuten Missbrauch einer schweren Weltkrise geradezu an. Plakativ ausgedrückt, praktiziert die heute dominierende Politik nichts anderes als einen ökonomischen (und damit letztlich auch physischen) Selbstmord aus Angst vor dem Klimatod.

Menschliches Wirtschaften unter den Bedingungen der Globalisierung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit die Umwelt ähnlich ruiniert wie die menschliche Gesundheit, das soziale Gefüge gewachsener menschlicher Gemeinschaften und nicht zuletzt die volkswirtschaftliche Substanz selbst.

In diesem Wahnsinn steckt, so schwer diese Erkenntnis fallen mag, leider auch ein wahrer Kern. Menschliches Wirtschaften unter den Bedingungen der Globalisierung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit die Umwelt ähnlich ruiniert wie die menschliche Gesundheit, das soziale Gefüge gewachsener menschlicher Gemeinschaften und nicht zuletzt die volkswirtschaftliche Substanz selbst. Man kann einen gefährlichen Klimawandel nicht leugnen, wenn etwa in diesen Tagen – und noch weit vom Ende des Sommers entfernt – im Mittelmeerraum von einer „Jahrtausenddürre“ gesprochen wird. In Norditalien ist der Fluss Po bei einem Pegelstand von mehr als sieben Meter unter Normal praktisch trockengefallen. Auch bei uns in Deutschland wird Wasser zunehmend zu einem knappen Gut, wie es etwa die Auseinandersetzungen über den Wasserverbrauch der Tesla-Fabrik bei Berlin zeigen. Der vom menschlichen Wirtschaften erzeugte Anteil an diesen Klimaveränderungen bleibt umstritten, und Klimaprognosen aufgrund von Modellrechnungen liefern uns mit Sicherheit – anders als es uns der polit-mediale Mainstream suggeriert – kein klares Bild des Wetters im Jahre 2050 oder gar 2100 (Ich spreche hier als Physiker mit langjähriger Forschungserfahrung). Tatsache ist aber, dass der Mensch im Industriezeitalter die chemische Zusammensetzung der Erdatmosphäre messbar verändert und somit in Parameter eingegriffen hat, die aus einer astronomischen „Außensicht“ entscheidend wichtig für die Existenz von höherem Leben auf unserem Planeten sind. Derartig schwerwiegende Eingriffe in die Natur, deren Folgen man nicht wirklich abschätzen kann, sollte man besser unterlassen, und deshalb sind aus meiner Sicht die Warnungen vor einer immer weiteren Anreicherung von Spurengasen in der Erdatmosphäre keineswegs unberechtigt.

Aus diesen Gründen halte ich eine leider in oppositionellen Kreisen weit verbreitete Einstellung für gefährlich falsch. Eine durchaus berechtigte Ablehnung links-grüner Politik führt hierbei zu der These, dass sich die vorgebliche Notwendigkeit von Umwelt- und Klimaschutz auf einer Lüge gründet, hinter der wirtschaftliche Interessen von Konzernmagnaten stehen, deren wahres Ziel es ist, durch einen „Great Reset“ ihr Geldvermögen auf Kosten der breiten Masse der Menschen vor der Finanzkrise zu retten. Solche politischen Absichten gibt es zwar wirklich, aber wer das dahinter stehende Problem eines drohenden Umwelt- und Klima-Kollapses radikal verneint, kehrt die Selbstmord-Strategie der Regierenden nur in ihr Gegenteil um: Aus einer berechtigten Angst vor dem Wirtschaftskollaps heraus wird der Klimatod billigend in Kauf genommen. Beide Seiten verfolgen also auf ihre jeweils eigene Weise eine Strategie des Selbstmordes aus Angst vor dem Tod. Dies ist weder geistig gesund noch kann sich daraus konstruktives Handeln ergeben.

Die Aufgabe besteht also darin, nach Auswegen aus dem gefährlichen Dilemma „Klimatod oder Wirtschaftskollaps“ zu suchen. Da leider davon ausgegangen werden muss, dass die links-grüne Seite dieses Dilemmas ihre Ideologie selbst in der größten Not nicht infrage stellen wird, können diese Auswege nur von einer Rechten gefunden werden, die bereit ist, sich der Realität der Umwelt- und Klimaprobleme zu stellen. Hierzu sollen im folgenden einige Denkansätze vorgestellt werden:

Zunächst einmal ist jeglicher Begriff von „Heimat“ unvollständig, wenn er nicht über die Präsenz intakter menschlicher Gemeinschaften auch die Umwelt und mit ihr die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen mit einbezieht. Für Menschen wie mich, die es regelmäßig zum Wandern in die Natur zieht, ist ein Verlust an Artenvielfalt, aber auch von als schön empfundener Landschaft offensichtlich, der sich in den letzten Jahren deutlich verschärft hat. Widerstand gegen ökonomische Zwänge der globalisierten Wirtschaft zu immer neuem Wirtschaftswachstum auf Kosten unserer natürlichen Lebensgrundlagen lässt sich aber jenseits dieses eher emotionalen Umweltverständnisses auch auf der polit-theoretischen Ebene begründen. Rolf Peter Sieferle (1949-2016) ist ein aus rechter Sicht eher unverdächtiger Zeuge für die These, dass eine neue industrielle Revolution hin zu nachhaltigem Wirtschaften notwendig ist, damit sich die Industrialisierung überhaupt auf der Zeitskala der menschlichen Kulturgeschichte verstetigen kann. Das immer weiter beschleunigte Verbrennen von über Jahrmillionen in Erdöl, Erdgas und Kohle gespeicherter Sonnenenergie und die stetige Verwandlung endlicher Rohstoffreserven in Müll können nicht als Werte an sich betrachtet werden.

Daraus folgt, dass die „Energiewende“ alles andere als Teufelswerk ist. Man muss dabei nur besser vorgehen, als es in Deutschland seit 2011 geschehen ist. Die wichtigste Erkenntnis ist in diesem Zusammenhang, dass es sich hierbei nicht um eine ideologische Frage handelt, sondern um eine technische, die nur die Technik selbst beantworten kann, natürlich unter Beachtung gewisser politischer Vorgaben, die insbesondere die Energiesicherheit betreffen müssen. Für das Problem der fehlenden Grundlaststabilität bei der heutigen Erzeugung von „Ökostrom“ gibt es durchaus Lösungen: Windenergie kann in Form von Wasserkraft gespeichert werden, Solarenergie in Form von Wasserstoff. Man muss die entsprechende Infrastruktur nur erst aufbauen, bevor man aus Erdgas und Kohle gleichzeitig aussteigen will. Die links-grüne Verteufelung der Kernkraft, die sich letzten Endes aus ideologischen Vorstellungen der 1970er und 1980er Jahre begründet, muss aufhören. Die technische Entwicklung ist hier bereits deutlich weiter als die allgemeine Vorstellung von ihr. Moderne Kernkraftwerke vermeiden die Gefahren flächendeckender Katastrophen einfach durch eine sehr viel geringere Größe als bei den Monsterreaktoren der Nachkriegszeit. Sie verwenden Atommüll wieder als Brennstoff, wodurch das unlösbare Problem einer „Endlagerung“ über mehr als 10 000 Jahre weitgehend entfällt. Die zugrunde liegende Kernchemie ermöglicht es sogar, dass solche Reaktoren als „Abfallprodukte“ in der modernen Industrie dringend benötigte chemische Elemente wie Seltene Erden künstlich erzeugen. Die Frage nach einem Ausstieg aus der Massenmotorisierung wäre sehr viel leichter beantwortbar, wenn man zunächst die Bahn so ausbaut, dass sie überhaupt einen Großteil des Individual- und Güterverkehrs aufnehmen kann, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in den Städten wesentlich verbessert und zusätzlich dafür sorgt, dass in jedem Dorf mindestens einmal pro Stunde ein Bus hält. Man bräuchte also viel mehr Planung als heute, wo leider undurchdachtes Handeln aufgrund mangelnder Kenntnisse elementarer Naturgesetze dominiert. Das Stromnetz ist eben kein Energiespeicher, weil die Netzspannung unabhängig von der abgegriffenen Leistung konstant gehalten werden muss, und ähnliche Irrtümer verantwortlicher Politiker(innen) bestimmen leider allzu häufig die öffentliche Meinung.

Das aus rechter Sicht wohl wichtigste Argument für Umweltschutz und die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen hat uns Alain de Benoist schon vor einigen Jahren in seinem Buch Abschied vom Wachstum: Für eine Kultur des Maßhaltens geliefert: Die Zielvorstellung gewachsener, generationenübergreifender menschlicher Gemeinschaften wie Völkern, Regionalkulturen und Familien übersetzt sich direkt in das Prinzip ökologischer Nachhaltigkeit. Ein „Volk“ entsteht nach Ernest Renan (1823-1892) durch einen stetigen Prozess kultureller Vererbung, in welchem die jüngere Generation zunächst die Tradition und Geschichte ihrer Eltern und Großeltern aufnimmt, um sie dann wiederum an ihre eigenen Nachkommen weiterzugeben. Dieses Verhältnis zwischen den Generationen bedingt aber fast automatisch auch den Anspruch, die von der Elterngeneration übernommene intakte Umwelt in unversehrtem und lebenswertem Zustand an die eigenen Kinder und Enkelkinder weiterzugeben. Ein lebendiges Volk wird also quasi von selbst eine nachhaltige Volkswirtschaft besitzen. Wenn ein solcher Volksbegriff, der natürlich auch kleinere Einheiten als die Nationalstaaten mit einschließt, sich weltweit als Alternative zur Globalisierung durchsetzen würde, bräuchte man keine „Weltregierung“ und keinen „Great Reset“ mehr, um die globalen Umweltprobleme zu lösen. Jenseits des bisher betrachteten ideellen Wertes von Nachhaltigkeit käme dabei noch ein sehr wichtiger praktischer Aspekt dazu: Kleinräumigeres Wirtschaften auf der Basis von Staaten, Regionen und Nachbarschaften senkt automatisch den Energieumsatz des menschlichen Wirtschaften im Ökosystem Erde deutlich. Die Mobilitäts- und Transportzwänge der Globalwirtschaft entfallen, und eine vom jeweiligen Volk nach dessen eigenen Bedürfnissen demokratisch bestimmte Volkswirtschaft wäre in den meisten Fällen frei vom Zwang beständigen Wirtschaftswachstums, der in der Gegenwart durch die globale Dominanz einer falschen Finanzmarktorientierung der gesamten Ökonomie erzeugt wird.

Damit haben wir aus einer politisch rechten Perspektive einige Grundzüge eines Ausweges aus dem falschen Dilemma zwischen ökonomischem und ökologischem Selbstmord skizziert. Es handelt sich dabei freilich um sehr langfristige Überlegungen. Diese Problematik hat durchaus das Potential dazu, zu einem großen Thema des gesamten 21. Jahrhunderts zu werden. Da es aber dabei buchstäblich um das Überleben der Menschheit oder zumindest großer Teile von ihr geht und die destruktiven Entwicklungen in unserer Gegenwart unaufhaltsam voranschreiten, könnte es sehr wohl sein, dass für wegweisende Entscheidungen nicht mehr viel Zeit bleibt. Der eingangs dieses Artikels beschriebene ökonomische Kollaps droht schon in den nächsten Monaten. Seine Vermeidung muss deshalb aus meiner Sicht das vordringliche Ziel der demokratischen Opposition in Deutschland sein. Danach muss aber sehr schnell auch die Ökologie von rechts her in den Blick genommen werden, und sei es nur, um dieses buchstäblich lebenswichtige Thema endlich aus dem Bereich einer Hegemonie links-grüner Ideologie herauszulösen.

Titelbild von brands amon auf Pixabay und Bild von Pete Linforth auf Pixabay

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Dr. Jens Woitas

Jens Woitas, geboren 1968 in Wittingen (Niedersachsen), verheiratet, lebt (mit einigen Unterbrechungen) seit 1970 in Wolfsburg. Abitur 1988, dann Zivildienst und Tätigkeit als Gartenarbeiter. Studium der Physik in Clausthal-Zellerfeld und Tübingen, dann Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften in Heidelberg (1999). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an astronomischen Forschungsinstituten in Tübingen, Heidelberg und Tautenburg (1995-2005), dann Unternehmensberater. Seit 2011 Erwerbsunfähigkeitsrentner. Von Kindheit an lebhaft an Politik, Geschichte, Literatur und Religion interessiert, Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirche und von 2017 bis 2020 Mitglied der Partei DIE LINKE. Neben einer Reihe von Artikeln in astronomischen Fachzeitschriften auch Autor einer autobiographischen Erzählung (Schattenwelten, Mauer Verlag, Rottenburg am Neckar 2009). In den letzten Jahren intensive Beschäftigung mit dem Denken des Neomarxismus und der „Neuen Rechten“ unter Einbeziehung französischer Originaltexte, insbesondere von Alain de Benoist und Jean-Claude Michéa.

Im Lindenbaum Verlag ist unlängst das Buch „Revolutionärer Populismus. Das Erwachen der Völker Europas“ von Dr. Jens Woitas erschienen und kann hier bestellt werden: https://lindenbaum-verlag.de/produkt/revolutionaerer-populismus/

3 Kommentare zu „Wirtschaftskollaps oder Klimatod? – Auswege aus einem gefährlichen Dilemma

  1. Dieser Text übernimmit die grüne Ideologie, die er zu kritisieren vorgibt. 2009 haben Prof. Dr. Gerhard Gerlich und Dr. Ralf D. Tscheuschner im „International Journal of Modern Physics B“, einer anerkannten Fachzeitschrift mit Peer-Review, nachgewiesen, dass die Hypothese einer Erderwärmung durch einen CO2-Treibhauseffekt dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre widerspricht. Vgl. https://arxiv.org/abs/0707.1161 Eine deutsche Übersetzung findet sich hier: https://www.klimaneutral-handeln.de/petition/Gerlich-Tscheuschner.pdf
    Prof. Dr. Gerhard Kramm und Dr. Dr. Ralph Dlugi haben die physikalische Argumentation von Prof. Dr. Gerlich und Dr. Tscheuschner in mehreren Publikationen mit Argumenten der Theoretischen Meteorologie bestätigt.
    Durch die Privilegierung der Windkraft im Außenbereich durch § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB wird das Gebot des äußersten Schutzes des Außenbereichs aus den Angeln gehoben, wie ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 1994 zwei Jahre vor der Privilegierung der Windkraft im Außenbereich bei Gelegenheit des Verbots einer Windkraftanlage auf Föhr feststellte. Durch den Bau von Windkraftanlagen im Außenbereich verlieren zahlreiche strenggeschützte Arten ihre Lebensräume (z.B. Zugvögel, insbesondere Greifvögel, Fledermäuse). Das widerspricht nicht allein den Europäischen Gesetzen (Vogelschutzrichtlinie, FFH-Richtlinie), sondern auch der Verfassung. Art. 20a GG gebietet, dem Staat, die Wildtiere zu schützen. Vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/09/22/zur-verfassungswidrigkeit-des-anlagenbaus-der-windindustrie/
    Dr. René Sternke

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  2. Einer der besten Texte, die ich aus „unserer Ecke“ dazu in der letzten Zeit gelesen habe. Insbesondere dort, wo er davor warnt, das Narrativ des Mainstreams einfach in sein Gegenteil zu verkehren, steckt der wichtigste Hinweis an unser Spektrum. Leider besteht darin immer wieder eine verführerische Falle für fundamental-oppositionell denkende (oder auch nur fühlende) Menschen, die sich dadurch unwillkürlich in irrationale politische Trotzreaktionen begeben. Analysen wie diese sind da Gold wert.

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