Scheitert der „Great Reset“?

von Dr. Jens Woitas

Scheitert der „Great Reset“?

Der „Great Reset“ oder die „Große Transformation“ ist ein Begriff, über den – besonders innerhalb der demokratischen Gegenöffentlichkeit – im Zusammenhang mit der Corona-Krise viel diskutiert wird. Gemeint ist damit eine Veränderung, welche den Menschen und seine Lebensweise an hauptsächlich technische Erfordernisse anpasst, die von den Befürwortern dieser Transformation als alternativlos angesehen werden. Dies bedeutet vor allem ein „klimaneutrales“ Wirtschaften ohne Erzeugung von „Treibhausgasen“, aber auch eine Anpassung der menschlichen Arbeit und Lebensgestaltung an die Anforderungen der „Digitalisierung“. Weiterhin soll ein dauerhafter Weltfrieden dadurch entstehen, dass sich die bisherigen Völker durch Migrationsbewegungen miteinander vermischen und die heutigen Nationalstaaten weitgehend zugunsten von globalen bzw. europäischen Strukturen abgeschafft werden. „Geschlechtergerechtigkeit“ im Sinne des gender mainstreaming vervollständigt dieses Programm, für dessen Umsetzung manche seiner Protagonisten sogar den Transhumanismus, also die Verschmelzung des biologischen Menschen homo sapiens mit künstlicher, digitaler Intelligenz als gerechtfertigtes und wünschenswertes Mittel ansehen.

Da bei diesem Thema sehr leicht in den Bereich der „Spinnerei“ abgeglitten werden kann, sind an dieser Stelle einige Bemerkungen und Abgrenzungen notwendig: Zunächst einmal ist der „Great Reset“ alles andere als ein Hirngespinst. Der Begriff selbst stammt von einem seiner Protagonisten, nämlich von Klaus Schwab, seines Zeichens Vorsitzender des World Economic Forum (WEF, auch bekannt als „Davos-Konferenz“). Auch Angela Merkel sprach wiederholt von der „Notwendigkeit einer umfassenden Transformation unseres Lebens“, zuletzt bei der Weltklimakonferenz in Glasgow. Andererseits kann aus meiner Sicht der „Great Reset“ nicht als umfassender, sinistrer Plan von im Geheimen wirkenden „Verschwörern“ angesehen werden. Es gibt zwar eher lose Organisationsformen wie das bereits erwähnte WEF, aber keine aktive Konspiration. Es ist jedoch eine Tatsache, dass sich die große Mehrheit des weltweiten Aktien- und Finanzkapitals in der Hand von nur 150 bis 200 Einzelpersonen bzw. Familien befindet. Diese Gruppe stellt ein Konglomerat heimlicher Weltmächte dar, zu denen noch eine ebenfalls relativ kleine Zahl von staatliche Akteuren und mächtigen globalen Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) hinzukommt, so dass wir es hier in der Tat mit einer weltbeherrschenden Oligarchie zu tun haben. Wirkliche „Verschwörung“ ist dabei gar nicht notwendig, da die – vor allem wirtschaftlichen – Interessen der einzelnen Spieler in den meisten Fällen nahezu von selbst parallel laufen.

In Teilen der Gegenöffentlichkeit wird der Fehler gemacht, im „Great Reset“ und seinen Vertretern die Inkarnation eines absoluten Bösen zu sehen, das sich in letzter Konsequenz auf den Satanismus zurückführen ließe. Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass einige „Global-Fürsten“ aus einem Cäsaren- und Größenwahn heraus destruktiven Antrieben folgen oder sich an satanistischen Praktiken beteiligen. Dennoch sind ihre Ziele nicht an sich böse. Wer wäre schon gegen ökologische Nachhaltigkeit, Völkerfrieden, technischen Fortschritt, soziale Gerechtigkeit, etwa durch ein bedingungslosen Grundeinkommen, oder gegen die wirksame Prävention von Covid-19, Krebs und anderen Krankheiten durch gentechnische Verfahren? Die Vision eines erfolgreichen „Great Reset“ hat offensichtlich große Ähnlichkeit mit Karl Marx‘ Bild des vollendeten Kommunismus, der allerdings in unserer Gegenwart durch den globalen Kapitalismus herbeigeführt werden soll. In beiden Fällen liegt das Böse nicht in der Zielsetzung selbst, sondern vielmehr in den Mitteln, die zum Zwecke ihrer Erreichung eingesetzt werden. Diese haben allerdings die ungute Eigenschaft, dass sie statt des Paradieses der Theorie fast immer die Hölle der Praxis erschaffen.

Im Unterschied zu vielen Vertretern der demokratischen Gegenöffentlichkeit sehe ich in unserer Gegenwart auch keinen von langer Hand vorbereiteten Plan zur Ausführung des „Great Reset“, bei dem „Verschwörer“ nach festen Vorgaben unerbittlich zum Schaden der Menschheit handeln würden. Dagegen spricht nämlich ein wesentlicher Glaubenssatz der global-liberalen Ideologie, auf den uns Alain de Benoist in seinem jüngst auch in deutscher Sprache erschienenen Werk „Gegen den Liberalismus“ hinweist: „Der Markt“ erschafft in den Augen der Liberalen auch aus dem größten Chaos heraus immer die bestmögliche Ordnung. Der Weg zu großen positiven Veränderungen besteht in dieser Denkweise also nicht in Planung, sondern darin, Unordnung und Unsicherheit zu erzeugen, auf dass daraus von selbst der Heilszustand des „Great Reset“ entstehe. Diese Vorgehensweise weist übrigens sehr deutliche Parallelen zum Maoismus auf. Der „Große Vorsitzende“ Mao Zedong erzeugte während der „Großen proletarischen Kulturrevolution“ absichtlich ein großes Chaos in China, um auf diese Weise den mühevollen Weg zum vollendeten Kommunismus abzukürzen. Das katastrophale Scheitern dieses Vorhabens ist allzu bekannt. Ohne diese Analogie zu weit zu treiben, kann man eine solche „kulturrevolutionäre“ Haltung auch als Leitmotiv der Kanzlerinnenschaft Angela Merkels verstehen. Sie erzeugte in ihren 16 Amtsjahren immer wieder durch disruptive Handlungen wie die Energiewende von 2011 oder die Massenmigration von 2015/16 bewusst Instabilität, wahrscheinlich in der (vergeblichen) Hoffnung, dass liberale Marktkräfte nach ihren „Rettungsaktionen“ die Verhältnisse von selbst in ein neues, besseres Gleichgewicht bringen würden. In der Corona-Krise wird dieses riskante Spiel mit einem neuen, diesmal sehr viel höheren, Einsatz auf die Spitze getrieben und damit in den letzten Tagen von Frau Merkels Amtszeit zu einem großen Finale gebracht, in dem sich die politische Bilanz der gesamten letzten 16 Jahre entscheiden wird.

Damit sind wir nun an einer Stelle angekommen, an der wir das bisher Gesagte auf unsere Gegenwart beziehen können. Ich habe an dieser Stelle schon früher die Ansicht vertreten, dass die Corona-Krise zwar keine „Plandemie“ ist, die uns von den Herrschenden nur als Mittel zu völlig anderen Zwecken vorgespielt wird, dass aber im praktischen Umgang mit dem realen Phänomen Covid-19 Interessen und Haltungen der politischen Akteure, die alles andere als medizinisch-virologischer Natur sind, eine gewichtige Rolle spielen. Hier werde ich mich auf den Punkt fokussieren, dass der Ausbruch der Corona-Krise im Frühjahr 2020 von den oben genannten globalistischen Mächten auch als ein willkommener Anlass dazu gesehen worden ist, weltweite Unsicherheit und Unordnung zu erzeugen, um auf diese Weise die Entwicklung zum „Great Reset“ dramatisch zu beschleunigen. Für diese These lässt sich eine Reihe von handfesten Begründungen anführen, sodass es sich dabei aus meiner Sicht keineswegs um eine „Verschwörungstheorie“ handelt. Erstens wurde mit dem geradezu putschartigen Übergang zu einem praktisch weltweiten Ausnahmezustand die öffentliche Meinung in einem vielleicht nie vorher dagewesenen Ausmaß uniformiert und „auf Linie gebracht“, was entscheidend wichtig für die gesellschaftliche Akzeptanz der angestrebten „umfassenden Transformation unserer Lebensweise“ ist. Gerade in Deutschland erfuhr gleichzeitig mit dem Beginn der Corona-Maßnahmen der „Kampf gegen rechts“ eine ungeheure Verschärfung bis hin zu staatlichen Willkürmaßnahmen, und gleichzeitig wird ein weitgehend unbelegter Pauschalvorwurf des „Rechtsextremismus“ bis heute zur Diffamierung aller Maßnahmen-Kritiker missbraucht. Zweitens wurde der Beginn der Corona-Krise in fast allen westlichen Staaten zum Anlass genommen, um – vordergründig zum Zwecke der Finanzierung wirtschaftlicher Ausgleichsmaßnahmen für den Lockdown – von einer Kreditaufnahme der Staaten am Kapitalmarkt zu einer direkten Staatsfinanzierung durch die Notenbanken umzusteigen. Dies ist deshalb so wichtig, weil zentrale Elemente des „Great Reset“ wie Energiewende und bedingungsloses Grundeinkommen (als sozialer Ausgleich für durch Digitalisierung verlorengegangene Arbeitsplätze) derartig kostenintensiv sind, dass sie sich überhaupt nur durch Gelddrucken nach Maßgabe der Modern Monetary Theory (MMT) finanzieren lassen. Drittens wurde die Corona-Politik von Anfang an mit dem Thema des „Klimaschutzes“ verquickt, insbesondere im Zusammenhang mit dem Green New Deal der Europäischen Union. Zu diesem Zweck fand eine gravierende Umdeutung des deutschen Verfassungsrechtes statt, welche erst den Corona-Schutz, dann auch den Klimaschutz zu „Super-Grundrechten“ erklärte, die weit über den eigentlichen Grundrechten stehen und diese dann auch nach Belieben außer Kraft setzen können (Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 29. April 2021). Viertens wurden selbst angesichts von Lockdown, Quarantäne-Maßnahmen und Grenzschließungen keine Abstriche von der Forderung gemacht, dass jeder Asylbegehrende mit dem Überschreiten der deutschen Staatsgrenze ein Recht auf dauerhaften Aufenthalt, Familiennachzug und unbegrenzten Bezug von Sozialleistungen erwirbt. Die flächendeckende Beschallung der im Lockdown ausgestorbenen deutschen Städte durch Muezzin-Gesänge im Frühjahr 2020 wirkte wie ein Zeichen dafür, dass der deutsche Nationalstaat zugunsten globalistischer „Multikulturalität“ faktisch aufgehört hatte zu existieren. Fünftens ist spätestens heute klar erkennbar, dass die Corona-Politik von Anfang mittels der Covid-19-Impfungen den weltweiten Durchbruch der sogenannten mRNA-Technologie erreichen wollte, also eine flächendeckende Anwendung der Gentechnologie am lebenden Menschen. Auch wenn die mRNA-Impfstoffe nicht unser Erbgut verändern, sondern „nur“ unsere Immunabwehr, kann man dies durchaus als Einstieg in den Transhumanismus auffassen.

Trotz dieser scheinbaren „Erfolgsbilanz“ der Protagonisten des „Great Reset“ wage ich hier die These, dass sich in unserer unmittelbaren Gegenwart das Scheitern dieses Programmes schon deutlich abzeichnet. An mindestens drei zentralen Punkten wurden nämlich die Erwartungen der globalen Eliten nicht erfüllt. Erstens misslang die ideologische „Gleichschaltung“ der westlichen Gesellschaften. Eines der wesentlichen bisherigen Ergebnisse der Corona-Krise ist nämlich ein dramatischer Vertrauensverlust bisheriger „Leitmedien“, wie er sich etwa an drastisch sinkenden Auflage-Verlusten vormals meinungsbildender Printmedien äußert, zugunsten eines ungeheuren Aufschwunges einer Gegenöffentlichkeit – vor allem, aber nicht nur im Internet. Auch die zunehmende Meinungszensur der Internet-Konzerne kann daran kaum etwas ändern, weil es nämlich in der Anfangsphase der Corona-Krise nicht gelungen ist den – damals hauptsächlich „rechten“ – Gegner und damit die Meinungsfreiheit als solche völlig auszuschalten. Heute müssen selbst Propagandamedien wie die ARD-„Tagesschau“, wenn auch in diffamierender Weise, immer wieder über die Gegenöffentlichkeit berichten und damit zeigen, dass diese ernst genommen werden muss und keineswegs nur aus „Spinnern“ besteht. Zweitens sind die gegenwärtigen inflationären Tendenzen – im Unterschied zur Meinung von Teilen der Gegenöffentlichkeit – mit Sicherheit nicht im Sinne der Urheber des „Great Reset“. Sie zeigen nämlich überdeutlich die Grenzen der erwähnten Modern Monetary Theory und damit der Illusion einer unbegrenzten Verfügbarkeit von Finanzmitteln auf. Darüber hinaus ist eine Analogie zwischen dem heutigen internationalen Kapital und den „Inflationsgewinnlern“ von 1923 schlichtweg falsch. Gerade typische Global Player wie Amazon, Apple, Google oder Facebook verfügen kaum über Sachwerte, welche eine Hyperinflation unbeschadet überstehen könnten, sondern nur über ein bereits jetzt inflationäres Geldvermögen. Drittens ist auch das heute bereits offensichtlich gewordene Scheitern der Corona-Impfkampagne mit Sicherheit nicht Bestandteil eines sinistren Planes. Im Gegenteil: Nur eine wirklich stabile Immunisierung durch zwei Injektionen hätte zum einen den dringend benötigten Erfolg der mRNA-Technologie dargestellt, zum anderen aber auch das notwendige Vertrauen in die Protagonisten des „Great Reset“ gesichert bzw. wiederhergestellt. Stattdessen findet nunmehr ein Vertrauensverlust sowohl in die Impfungen als auch in die gesamte Corona-Politik statt, dessen Folgen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht überblickt werden können. Im Sinne der Urheber des „Great Reset“ ist dies jedoch mit Sicherheit nicht. Man könnte hier noch als einen vierten Punkt anführen, dass sich die bisherige Strategie für eine „Energiewende“ zunehmend als praktisch unausführbar erweist, weil sich bereits heute Energie- und Rohstoffknappheit zu einem Zeitpunkt deutlich bemerkbar machen, an dem etwa die flächendeckende Einführung der „Elektromobilität“ erst in ihren Anfängen steckt. Allenfalls die verteufelte Kernenergie könnte hier für Besserung sorgen, was mit Sicherheit nicht in das Konzept eines „Great Reset“ passen würde.

Was bedeutet dies alles für die demokratische Gegenöffentlichkeit? Wer gegen die Globalisierung und die damit verbundenen Politik des „Great Reset“ ist, der wird natürlich mit Erleichterung die Tatsache registrieren, dass diese Entwicklungen sichtbar an ihren eigenen Widersprüchen scheitern. Damit ist es jedoch nicht getan. Eine große Gefahr für uns alle liegt nämlich darin, dass die etablierte Politik nicht mehr dazu in der Lage sein könnte, Auswege aus dem selbsterzeugten Chaos zu finden. Das große Problem wäre dann nicht ein verborgener Plan für einen „Great Reset“, sondern vielmehr das völlige Fehlen eines solchen Planes. Wer eine Alternative zu dieser Politik vertreten will, muss also zu allererst ein Konzept dafür besitzen, wie sich möglichst schnell wieder geordnete Verhältnisse herstellen lassen. Ein großer Schwachpunkt von Corona-skeptischen Bewegungen wie den „Querdenkern“ besteht dabei aus meiner Sicht darin, dass sie in ihrem berechtigten Widerstand gegen die Corona-Politik den status quo ante der Jahreswende 2019/20 gleichsam zu einem Idealzustand erklären. In Wirklichkeit waren aber schon zu diesem Zeitpunkt viele Fehlentwicklungen sehr weit fortgeschritten, die sich im Zuge der Corona-Krise nochmals dramatisch verschärft haben: Die internationale Schulden- und Finanzkrise, die Staatszersetzung im Gefolge der Massenmigration, eine wachsende Bereitschaft zu politisch-religiöser Gewalt, weltpolitische Instabilität, Verschleiß der staatlichen Substanz, Demokratieabbau, Verarmung, Bildungsverfall und auch die aus meiner Sicht durchaus reale Umwelt- und Klimaproblematik. Ein Zurück zum Zustand „vor Corona“ wäre also weder realistisch noch wünschenswert. Stattdessen kommt es meiner Meinung nach darauf an, dem Begriff des „Great Reset“ einen neuen, besseren Sinn zu geben. Eine Transformation unserer Lebensverhältnisse muss keine Schreckensvision darstellen, wenn sie sich an den Bedürfnissen des biologischen Menschen homo sapiens orientiert, anstatt diesen Menschen nach den Vorgaben scheinbar alternativloser technologischer Zwänge neu erschaffen zu wollen. Dazu ist es vor allem anderen notwendig, dass sich das demokratische Staatsvolk auf nationaler und europäischer Ebene endlich wieder als ein solches konstituiert und sich dann in einer ergebnisoffenen und realitätsbezogenen Diskussion die Frage stellt: „Wie wollen wir leben?“ Eine detaillierte Beschreibung eines solchen positiven „Great Reset“ würde den Rahmen dieses Essays sprengen. Daran interessierte Leser verweise ich auf mein im Lindenbaum-Verlag erschienenes Buch Revolutionärer Populismus. An dieser Stelle ist vor allem wichtig, dass trotz der riesigen Probleme unserer Gegenwart und der scheinbaren Übermacht unserer Gegner durchaus eine nicht geringe Hoffnung auf Besserung besteht.

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Dr. Jens Woitas

Jens Woitas, geboren 1968 in Wittingen (Niedersachsen), verheiratet, lebt (mit einigen Unterbrechungen) seit 1970 in Wolfsburg. Abitur 1988, dann Zivildienst und Tätigkeit als Gartenarbeiter. Studium der Physik in Clausthal-Zellerfeld und Tübingen, dann Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften in Heidelberg (1999). Wissenschaftlicher Mitarbeiter an astronomischen Forschungsinstituten in Tübingen, Heidelberg und Tautenburg (1995-2005), dann Unternehmensberater. Seit 2011 Erwerbsunfähigkeitsrentner. Von Kindheit an lebhaft an Politik, Geschichte, Literatur und Religion interessiert, Mitglied der evangelisch-lutherischen Kirche und von 2017 bis 2020 Mitglied der Partei DIE LINKE. Neben einer Reihe von Artikeln in astronomischen Fachzeitschriften auch Autor einer autobiographischen Erzählung (Schattenwelten, Mauer Verlag, Rottenburg am Neckar 2009). In den letzten Jahren intensive Beschäftigung mit dem Denken des Neomarxismus und der „Neuen Rechten“ unter Einbeziehung französischer Originaltexte, insbesondere von Alain de Benoist und Jean-Claude Michéa.

Im Lindenbaum Verlag ist soeben das Buch „Revolutionärer Populismus. Das Erwachen der Völker Europas“ von Dr. Jens Woitas erschienen und kann hier bestellt werden: https://lindenbaum-verlag.de/produkt/revolutionaerer-populismus/

2 Kommentare zu „Scheitert der „Great Reset“?

  1. Ja, der „Great Resest“ wird scheitern, weil er nur ein linkssozialdemokratischer Versuch der Durchsetzung
    des Primates der Politik der marktwirtschaftlich organiserten Ökonomie gegenüber ist,der aber an dem
    „freien Markt“, der sich nicht regulieren lassen will, weil er gerade das Zentrum bürgerlicher Freiheit ist, scheitern
    muß. Zudem bildet sich jetzt eine multipolare Welt heraus mit zumindest einem Gegenpol, China, das sich
    allen Globalisierunngskonzepten gegenüber behauptet und so wohl auch Rußland unter Putins Führung.
    Schon in vorchristlichen Zeiten gab es Konzepte für eine Einheitswelt: „Damals schrieb der König seinem ganzen
    Reich vor,alle sollen zu einem einzigen Volke werden und jeder solle seine Eigenart aufgeben“ in der Bibel,
    1. Makkabäerbuch, 1, 41f- er scheiterte wie viele Globalisierer nach ihm.

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