Angela Merkel: psychopathologischer Cäsarenwahn oder herzenskalter Zynismus der Macht?

Tausende wollen von der Türkei aus mit Gewalt die griechische Grenze stürmen

von Klaus Kunze

Angela Merkel: psychopathologischer Cäsarenwahn oder herzenskalter Zynismus der Macht?

Seit Tagen wartet die Öffentlichkeit darauf, wie die Bundeskanzlerin auf die Corona-Seuche reagiert. Welche Antwort findet Berlin auf Ankara, wo Erdogan alle Verträge bricht und seine Grenzen zur EU unkontrolliert geöffnet hat? Ist sie solidarisch mit unseren griechischen Freunden, die mit vielleicht letzter Kraft ihre Grenze verteidigen? Wird Merkel ihnen helfen?

Und wer würde wohl, nach unseren Erfahrungen von 2015, an unseren eigenen Grenzen zurückgewiesen? Würde eine Einreise Erkrankter verhindert?

Das möchten viele gern von Angela Merkel wissen.

Unsere Wirtschaft wird durch die Seuche noch stärker bedroht als die Menschen, die oft mit Erkältungssymptomen davonkommen. Der Dax bricht ein.

Wie reagiert Merkel?

Im Karneval gab es in der Kölner Neustadt Hetzjagden ausländischer Jugendlicher ohne Karnevalshintergrund auf feiernde junge Deutsche, zumal wenn diese sich kampfunfähig getrunken hatten.

Wie reagiert Merkel darauf?

Sie reagierte tatsächlich. In ihrem wöchentlichen „Postcast“ meldete sie sich endlich zu Wort: Sie warnte vor Rechtsextremismus. In Ihrer Pressemitteilung dazu läßt sie schreiben:

Nach den Morden in Hanau müsse man konstatieren, daß es Gruppen in unserer Gesellschaft gebe, die sich im Augenblick nicht sicher fühlen. “Die Sicherheit aller Menschen in Deutschland zu gewährleisten, ist unsere oberste Aufgabe”, sagt die Kanzlerin. Die Bundesregierung habe ein Gesetzespaket zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Haßkriminalität auf den Weg gebracht. Darüber hinaus sei die Präventionsarbeit verstärkt worden, allein in diesem Jahr stelle die Bundesregierung dafür 125 Millionen Euro zur Verfügung.

Merkels Presseerklärung vom 29.2.2020

Will uns die Frau veralbern, hält sie uns für dämlich, oder lebt sie nur noch in ihrer eigenen Welt?

Für sie, so betet Merkel ihr Credo herunter, sei wichtig, daß in Deutschland alle Gruppen ohne Angst leben können. Ob sie dabei auch an ihr eigenes Volk gedacht hat? Gibt es vielleicht nichts, was uns Sorgen bereitet?

Kann es nicht jedem passieren, plötzlich von einer dunklen Horde abgepaßt, verhauen und beraubt zu werden? Kann nicht jedermann von einem Geisteskranken umgeballert werden wie erst in Halle und neulich in Hanau? Hat sich das Bundeskriminalamt vielleicht den Amtsarzt geschickt, als Tobias Rathjen dreimal an das Amt schrieb und seinen paranoiden Wahn erkennen ließ?

Nein, da warnt man nicht vor Paranoikern und verbessert nichts im BKA, man warnt lieber vor Rechtsextremismus. Der schizophrene Tobias Rathjen aus Hanau hatte in der Wahnwelt seiner geistigen Umnachtung phantasiert, ganze Völker, unter anderem zur Hälfte das deutsche Volk, auszurotten. “Der innere Feind, kann man selbst sein oder eben das eigene Volk,” phantasierte er in seinem Manifest.

Und so ein Geisteskranker wird uns jetzt als „Rechter“ verkauft? Ein Rechter, der die Hälfte seines eigenen Volkes ausrotten wollte und als neuntes Opfer seine eigene Mutter umbrachte? Eine lange Reihe ausländischer Straftäter, zum Beispiel der einen kleinen Jungen in Frankfurt vor einen ICE geschubst hatte, wurde auch als geisteskrank schnell aus dem Verkehr gezogen und eingewiesen. Zurecht: Er war wohl auch geisteskrank und kein Beleg für islamischen Terror. Der geisteskranke Deutsche Rathjen aber soll plötzlich ein Beweis für „rechtsextreme Gefahr“ sein? Noch so ein deutscher Geisteskranker wollte in Halle eine Synagoge stürmen, und weil er dazu zu ungeschickt war, erschoß er mal eben ein paar Deutsche? Und solche Geisteskranken sollen „rechts“ sein? Wer das ernsthaft vertritt, hat sich selbst die Eintrittskarte in die Wahnwelt jener Schizophrenen schon gekauft.

Wie mag es in Merkels Welt aussehen? Ihre persönliche Eigenwelt hat jedenfalls nicht mehr mit der Realität zu tun, die wir Bürger hier im Lande tagtäglich erleben. Wenn sich bei Schizophrenen die Persönlichkeit fragmentiert und den Kontakt zur Wirklichkeit verliert, ziehen sich die Kranken auch in ihre persönliche Scheinrealität zurück. In dieser hören sie Stimmen und durchleben panische Ängste vor Mächten wie Geheimdiensten, Nazis, Juden, Mossad, je nach dem, was sich als angstauslösend so anbietet. Ich glaube aber nur an eine Parallele zu Merkel, nicht an eine Erkrankung.

Ist es vielleicht Cäsarenwahn? Dieses psychopathische Phänomen hat nicht unbedingt Krankheitswert. Es führet dazu, daß sich der betroffene Herrscher als weit abgehoben von der Masse seiner Untertanen fühlt. Gleichzeitig erfüllt ihn tiefes Mißtrauen selbst gegen seine engsten Freunde und Berater. Ich glaube, daß Merkel auch das nicht hat, auch wenn sie erfolgreich den Eindruck erweckt.

Herzenskalter Zynismus der Macht

Tatsächlich ist Merkel eine Zynikerin der Macht. Die größte politische Bedrohung für sie und ihre Partei besteht dieser Tage in demokratischen rechten Strömungen, die genau das vertreten, was früher programmatisch die Positionen der CDU selbst waren. Diese finden sich zum Beispiel in der Werte-Union und in der AfD. Alle verbalen Rundumschläge Merkels dienen nur dem Zweck, demokratische rechte Positionen als rechtsextremistisch zu verunglimpfen und mit Terroristen und Mördern in Verbindung zu bringen.

Darum nennen plötzlich die Staatsmedien fast in einem Atemzug die AfD „rechtsextremistisch“ und die paranoiden Morde von Hanau und Halle ebenfalls „rechtsextremistisch motiviert“. Beides ist aber reine Propaganda. Niccolò Machiavelli schrieb 1513:

Man muß eine solche Fuchsnatur zu verschleiern wissen und ein großer Lügner und Heuchler sein: Die Menschen sind so einfältig und gehorchen so sehr den Bedürfnissen des Augenblicks, daß derjenige, welcher betrügt, stets jmanden finden wird, der sich betrügen läßt.

Niccolò Machiavelli, Il Principe, 1513/1532, Kap. XVIII, = Der Fürst, Hrg. Philipp Rippel, 1986, Reclam, S.137.

Merkel und unsere Regierenden täuschen bewußt und schüren bei Ausländern Ängste, indem sie paranoide Taten wie die von Hanau als rechtsextremistisch motiviert verkaufen. Diese Ängste benutzen sie dann wieder als Vorwand, gegen die Opposition vorzugehen und wieder mal irgendwelche Gesetzesverschärfungen durchzubringen.

Um seine Macht zu erhalten, so der große Renaissance-Denker Machiavelli weiter,

muß er eine Gesinnung haben, aufgrund deren er bereit ist, sich nach dem Wind des Glücks und dem Wechsel der Umstände zu drehen und vom Guten so lange nicht abzulassen, wie es möglich ist, aber sich zum Bösen zu wenden, sobald es nötig ist.

Niccolò Machiavelli, ebenda S.139.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heuchelt Merkel im aktuellen Potcast als treue Leserin Machiavellis: Ein Herrscher muß sich nach außen immer als Verteidiger des Guten präsentieren. Niemand widerspricht ihm, wenn er das Gute anruft und beschwört. Zugleich muß er aber „das Böse“ tun, soweit es „nötig“ ist, um seine Macht zu sichern.

Merkel hatte einst geschworen, das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden.

Ein kluger Herrscher kann und darf sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Nachteil gereicht und wenn die Gründe fortgefallen sind, die ihn veranlaßt hatten, sein Versprechen zu geben.

Niccolò Machiavelli, ebenda S.137.

Merkel hat dem deutschen Volk seit 2015 massiv geschadet und scheint die Restbestände der „schon länger hier Lebenden“ als eine zu vernachlässigende Größe in ihrem Machtkalkül zu halten.

Aber es finden sich ja immer viele, die sich gern, mit den Worten Machiavellis, „betrügen lassen.“ Wir Deutsche haben seit der Entstehung des Nibelungenliedes schon des öfteren bewiesen, daß wir gern Führern bis in unseren eigenen Untergang folgen.

Merkel hat aber keine Gefolgschaft mehr verdient. Sie bricht dem ihr anvertrauten Volk täglich die Treue. Darum verdient sie auch unsere Folgsamkeit als Bürger nicht mehr.

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf Klaus Kunzes Blog: http://klauskunze.com/blog/2020/02/18/sag-mir-wo-die-buerger-sind-wo-sind-sie-geblieben/

Klaus Kunze

Klaus Kunze, seit 1984 selbständiger Rechtsanwalt in Uslar, von 1970-71 Herausgeber eines Science-Fiction-Fanmagazins, von 1977 bis 1979 Korrespondent der Zeitung student in Köln, seit 1978 diverse Beiträge in genealogischen und heimatkundlichen Fachzeitschriften, seit 1989 Beiträge für politische Zeitschriften wie u. a. die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT

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